Es ist an der Zeit, dass wir unserem mikrobiellen Selbst mehr Respekt entgegenbringen.

Wissenschaft • Darmgesundheit • Prävention

Forschung & zentrale Themen

Schlüssel Mikrobiom

Das Mikrobiom & chronische Volkskrankheiten

VORTRAG

Das Mikrobiom & chronische Volkskrankheiten:

Ursache oder Korrelation?

Aktueller Stand der Forschung

Wir sind weniger „Mensch“ als wir denken. Tatsächlich bestehen wir nur zu etwa 40% aus menschlichen Zellen, der Rest sind Mikroben. Das renommierte Wissenschaftsmagazin Nature bemerkte dazu 2008, dass jeder Mensch weniger von „Ich“ sondern viel mehr von sich selbst als „Wir“ sprechen müsste.

Es ist an der Zeit, dass wir mehr Respekt unserem mikrobiellen Selbst entgegenbringen.

In den letzten Jahren ist das „Mikrobiom“ stark in den Fokus der Forschung und der medialen Öffentlichkeit gerückt, denn eine zunehmende krankhafte funktionale Veränderung des Mikrobioms (verglichen mit dem Mikrobiom von gesunden Menschen) und das Verschwinden wichtiger Bakterienspezies in den Därmen der modernen, westlichen Bevölkerungsgruppen stehen im unmittelbaren Zusammenhang mit einer Vielzahl an chronischen Volkskrankheiten. Diese Beobachtung ist längst nicht mehr nur korrelativ, wie die aktuelle Forschung zeigt.

Darmgesundheit sollte in unserer Gesellschaft noch viel mehr im Fokus zur Prävention von chronischen Volkskrankheiten stehen.

Eine bestimmte Mikrobiom-Signatur kann uns in Zukunft möglicherweise als prädiktiver Marker dafür dienen das Risiko bestimmen zu können an bestimmten Krankheiten zu erkranken. Vom Gesundheitszustand des menschlichen Mikrobioms hängt die Gesundheit des Menschen ab. Doch was verursacht die dramatische Veränderung des Mikrobioms und welche Maßnahmen helfen evidenzbasiert um die Gesundheit des Mikrobioms und somit die Gesundheit des Menschen zu erhalten? Kann ein gesundes Mikrobiom vielleicht sogar Krankheiten heilen?

Mit einem besseren Verständnis für den Darm, seine Bakterien und was sie beeinflusst können wir durch das Ergreifen einfacher Maßnahmen im Alltag dem steigenden Trend chronischer Volkskrankheiten und Darmerkrankungen den Kampf ansagen: nämlich 3 Mal täglich mit Messer und Gabel.

YouTubeInstagram

Dr. Schwitalla als

Rednerin anfragen

Dr Schwitalla als Rednerin anfragen

Share this

Brokkoli oder Probiotika

Darmerkrankungen & Ernährung

VORTRAG

Darmerkrankungen & Ernährung:

Risikofaktoren für Darmerkrankungen in der Ernährung erkennen

wissenschaftlich basiert

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen, chronische Verdauungsstörungen oder Darmkrebs: zum Großteil vermeidbar mit der richtigen Ernährung, wie die aktuelle Studienlage deutlich zeigt.

Wir sollten als Verbraucher wissenschaftlichen Fakten mehr vertrauen anstatt den Produkt-Versprechungen von Industrien oder Ernährungstrends.

Risikofaktoren sind industrielle Lebensmittel sowie die generelle Zusammenstellung und Art und Weise unserer heutigen Ernährung. Wie sicher sind unsere Lebensmittel und welche (molekularen) Risikofaktoren für Darmerkrankungen und Krebs verbergen sich in gängigen Lebensmitteln?

Wie wirkt sich unsere heutige industrielle Ernährung bestehend aus einem hohen Anteil an stark verarbeiteten Produkten auf die Darmgesundheit und das Mikrobiom aus? Was sagt die Studienlage außerdem zur Auswirkung von artifiziellen Zusatzstoffen oder Ernährungstrends wie Paleo, Keto, Vegan & Co auf Mikrobiom- und Darmgesundheit?

Evolutionsbiologisch ist das menschliche Verdauungssystem, inkl. dem Darm-Mikrobiom, physiologisch und anatomisch darauf ausgerichtet eine bestimmte Nahrung besonders gut verdauen zu können, gleichzeitig mit dem größten Nutzen für die Gesundheit des Menschen – pflanzlich basierte, möglichst unverarbeitete Lebensmittel.

Wir brauchen mehr echte Prävention statt Pillen.

Wie können wir demnach evidenzbasiert nachhaltig, gesund und schlackhaft unsere Ernährung gestalten um Darmerkrankungen wirklich vorzubeugen und in vielen Fällen sogar wirksam zu behandeln (meist besser als eine Medikamente-basierte Standardtherapie)?

Wir brauchen viel mehr „Brokkoli Lobbyismus" beim Thema Verdauungsstörungen & Prävention von chronischen Darmerkrankungen.

Spannende Fakten aus der aktuellen Studienlage über Risikofaktoren in Lebensmitteln und die optimale Ernährung zur Prävention und Behandlung von chronischen Darmerkrankungen.

Ganz ohne Nebenwirkungen.

YouTubeInstagram

Dr. Schwitalla als

Rednerin anfragen

Dr Schwitalla als Rednerin anfragen

Share this

Darm-Hirn-Verbindung

VORTRAG

Darm-Hirn-Verbindung:

Biochemischer Risikofaktor für chronische Darmerkrankungen

Die Rolle von Stress & Psyche

Stress ist die gesundheitliche Epidemie des 21. Jahrhunderts (WHO)

Die Anzahl Betroffener von chronischem, psychischem Stress ist den letzten 10 Jahren in Deutschland dramatisch gestiegen. Stand 2018 ist jede 2. Krankschreibung und Arbeitsunfähigkeit auf psychische Ursachen zurückzuführen3 . Die Konsequenz sind neben einer neuen, unberechenbaren Form einer Epidemie in der Gesellschaft auch explodierende Kosten durch Arbeitsausfälle und eine hohe Belastung für das Gesundheitssystem.[T12]

Chronischer Stress beeinträchtigt durch den biochemischen Hormon-Cocktail alle Organe und insbesondere die Verdauungsfunktion, die Mikrobiom-Zusammensetzung und das Immunsystem.

Bedingt durch die nervliche sowie hormonelle Darm-Hirn Verbindung teilen Betroffene von chronischem Stress und Depression häufig dieselben Symptome mit Betroffenen von funktionalen Verdauungsstörungen, Reizdarmsyndrom und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen: emotionale Instabilität, chronische Verdauungsprobleme und ein hypersensibles Darm-Nervensystem.

Das "2. Gehirn" in unserem Bauch "fühlt" was unser Kopf denkt. Das ist keine Esoterik sondern Biochemie.

Kann man durch den Aufbau eines gesunden Mikrobioms sowohl die Auswirkungen von Stress auf die Psyche und Verdauungsstörungen behandeln? Welche Rolle spielen Probiotika? Welche Maßnahmen helfen evidenzbasiert bei stressbedingten Verdauungsstörungen, Reizdarmsyndrom und funktionale Darmerkrankungen?

Aktuelle Ansätze aus der Forschung zur Darm-Hirn-Verbindung

YouTubeInstagram

Dr. Schwitalla als

Rednerin anfragen

Dr Schwitalla als Rednerin anfragen

Share this

Reizdarmsyndrom & Funktionale Verdauungsstörungen

VORTRAG

Reizdarmsyndrom & Funktionale Verdauungsstörungen:

Stand der Forschung zu Ursachen & den wirksamsten Behandlungsstrategien

Evidenzbasiert

Nahezu 50% der Deutschen leiden regelmäßig an chronischen Verdauungsstörungen, Reizdarmsyndrom oder funktionaler Dyspepsie. Da durchschnittlich nur 30% der Betroffenen mit einem Arzt darüber sprechen liegt die Dunkelziffer vermutlich deutlich höher 4.

"Straight Talk": Lasst uns endlich offen über Darmerkrankungen & Verdauungsstörungen reden

Nur wenn wir die Ursachen und Zusammenhänge verstehen über (funktionale) Verdauungsprobleme und Darmerkrankungen und welche Rolle das Mikrobiom, die Psyche, Ernährung und andere Umweltfaktoren dabei spielen können wir dem ansteigenden Trend an Darmproblemen wirksam entgegensteuern.

Welche klinische Evidenz gibt es um Reizdarmpatienten wirksam und nebenwirkungsarm zu helfen? Helfen Probiotika, Darmgesundheitspräparate, FODMAP-arme Diät, glutenfreie Ernährung, eine Stuhltransplantation oder gar Stressabbau-Methoden?

Der aktuelle Stand der Forschung.

YouTubeInstagram

Dr. Schwitalla als

Rednerin anfragen

Dr Schwitalla als Rednerin anfragen

Share this

Darmkrebs

VORTRAG

Darmkrebs: Risikofaktor Ernährung & effektive Prävention

Evidenzbasiert vorbeugen

Nahezu 80% aller Darmkrebserkrankungen sind vermeidbar durch einen gesunden Lebensstil.  

Die Welt beobachtet eine stetig steigende Darmkrebsfälle vor allem in den westlichen Ländern. Die aktuelle Prognose des IARC (internationale Agentur für Krebsforschung)  für die nächsten 15 Jahren bis 2035 ist eine dramatische Zunahme der Krebspatienten um 60% auf 2,2 Millionen Fälle weltweit, selbst relativiert auf das Bevölkerungswachstum unserer Erde. 

Besonders schockierend ist dabei, dass mittlerweile auch immer mehr jüngere Menschen unter 50 Jahren Tumore im Darm bekommen.

 

Nahezu 80% aller Darmkrebsfälle sind vermeidbar.

Über 50% der Krebsfälle gehen dabei allein auf das Konto von Ernährung: ein hoher Anteil industriell verarbeiteter Lebensmittel, Alkohol und Produkte tierischen Ursprungs zu Lasten von krebs-vorbeugenden pflanzlich basierten Lebensmitteln sind die Hauptverantwortlichen.

Insbesondere tierische Eiweiße und gesättigte Fette verursachen eine toxische Milieu-Änderung im Darm und verändern die Funktion des Darm-Mikrobioms zu unserem gesundheitlichen Nachteil: ein idealer Nährboden für die Entstehung chronischer (subklinischer) Entzündungen, Mutationen und schließlich Darmkrebs.  

Im krassen Kontrast stehen dazu einige Länder und geografische Zonen auf unserer Welt, in denen es anders aussieht: Das Krebsrisiko in Afrika ist fast 20x geringer als in Europa oder Amerika. Dies wurde bereits in den 1970er Jahren von “Fibre Man” Dr. Burkitt auf seinen Afrika Reisen beobachtet: Darmkrebs und Verdauungsstörungen waren praktisch nicht existent unter den Menschen.

Was genau machen diese Bevölkerungen anders? Welche Risikofaktoren insbesondere aus unserer heutigen Ernährung und in industriellen Lebensmitteln steuern so maßgeblich die Darmkrebs-Entstehung? Welche Rolle spielt das Darm-Mikrobiom und was genau können wir tun um Darmkrebs wirksam zu verhindern? 

Aktuelle Studienlage zu Darmkrebs, Risikofaktoren, Präventionsmaßnahmen, Mikrobiom und Ernährungswissenschaft.

YouTubeInstagram

Dr. Schwitalla als

Rednerin anfragen

Dr Schwitalla als Rednerin anfragen

Share this

Zukunftsmedizin

VORTRAG

Zukunftsmedizin:

Was ist die wirksamste und kostengünstigste Strategie gegen die Epidemie an Darmerkrankungen?

Prävention & Präzisionsmedizin unter der Lupe.

50% aller Krebsleiden können durch gesunden Lebensstil verhindert werden.

Prävention oder Präzisionsmedizin – Ist es effektiver weniger Krankheitsfälle zu behandeln oder die steigende Zahl Betroffener mit personalisierter Medizin zu therapieren?

Fakt ist, dass wir weltweit und auch in Deutschland eine dramatisch steigende Anzahl an chronischen Volkskrankheiten und Darmerkrankungen haben. Ca 40% aller Krebstoten sind auf Darmkrebs zurückzuführen. Bis 2040 wird sich allein in Deutschland die Zahl der Darmkrebstodesfälle noch einmal um ca 40% steigern 1.

Stand heute kann uns die personalisierte Medizin noch nicht effizient beantworten welches Medikament bei einem bestimmten Patienten am besten wirkt: von den derzeit 10 finanziell erfolgreichsten neuen medikamentösen Therapien müssen bis zu 25 Patienten behandelt werden damit es einem davon etwas besser geht 2. Der fehlende Behandlungserfolg kommt mit Nebenwirkungen einher, die die Lebensqualität für den Patienten noch weiter senken und gleichzeitig massive Kosten für das gesamte System und den Patienten verursachen.

Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen: wir brauchen noch viel mehr Fokus auf Prävention statt nur auf Präzision.

Denn auch mit personalisierter Medizin und noch präziserer Diagnostik werden wir nicht die eigentlichen Ursachen der Epidemie an chronischen (Darm-) Erkrankungen in unserer Gesellschaft beheben und damit nicht der steigenden Inzidenz entgegenwirken.

Die besten Präventionsstrategien gegen Darmprobleme und chronische Volkskrankheiten sind kostengünstig, nebenwirkungsfrei & hochwirksam.

Die Medizin der Zukunft, die der stark ansteigenden Zahl chronischer Krankheiten wirksam entgegen steuern kann, ist eine „Cluster-Medizin“ in der interdisziplinär und transparent alle Bereiche der Medizin intelligent unter Berücksichtigung neuester medizinischer Erkenntnisse und technologischer Fortschritte zusammenarbeiten um den Menschen als „Ganzes“ zu erfassen und nicht nur seine isolierten Symptome.

Wie können „Digital Health“-Maßnahmen und künstliche Intelligenz Prävention und personalisierte Medizin verknüpfen und uns unterstützen im Kampf gegen chronische Darmerkrankungen?

Eine Bestandsaufnahme der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz gibt Antworten.

YouTubeInstagram

Dr. Schwitalla als

Rednerin anfragen

Dr Schwitalla als Rednerin anfragen

Share this

Dr. Schwitalla als

Rednerin anfragen

Dr Schwitalla als Rednerin anfragen

Share this