VORTRAG

Probiotika

Wie wirksam sind Probiotika bei Darmerkrankungen und chronischen Krankheiten?

Aktueller Stand der Forschung

Bereits die alten Ägypter sollen vor 9000 Jahren fermentierte Nahrungsmittel konsumiert haben (vorwiegend aus Gründen der Konservierung). Seit Nobelpreisträger Ilja Metchnikov vor über 100 Jahren die Hypothese aufstellte, dass Milchsäurebakterien aus fermentierter Milch das Wachstum „schädlicher“ Bakterien im Darm und „Autointoxikation“ mit potentiellen Giftstoffen verhindern könnten, ist die Diskussion um den tatsächlichen Nutzen und die Wirksamkeit von probiotischen Bakterien, ob in Nahrungsmitteln oder mittlerweile in Form probiotischer Supplemente, entbrannt. Seit einigen Jahren findet intensive Forschung zur Wirksamkeit von Probiotika in der Behandlung diverser Darmerkrankungen bis hin zu anderen chronischen Krankheiten und Depression statt: mit widersprüchlichen Ergebnissen und der wachsenden Erkenntnis, dass das Mikrobiom vielleicht doch komplexer ist als wir denken.

Unser Mikrobiom lässt sich nicht so einfach durch künstliche „Eingriffe“ mit endogenen Bakterien steuern

Doch wem helfen Probiotika wirklich und wenn ja welche Faktoren zählen für die Wirksamkeit eines Probiotikums? Wie wirken sie im Darm und systemisch auf den Körper? Braucht ein gesunder Darm Probiotika um chronischen Krankheiten möglicherweise vorzubeugen – Die Erkenntnisse aus der Forschung werfen immer neue Fragen auf, doch es gibt auch schon einige Antworten.

Lässt sich das komplexe Ökosystem aus Mikroben im Darm durch künstliche Eingriffe ("Microbiome Targeting") wie Probiotika manipulieren?

Der aktuelle Stand der Medizin zu Wirksamkeit (und Nebenwirkungen) von Probiotika und probiotischen Nahrungsmitteln bei Verdauungsstörungen und Darmerkrankungen

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