VORTRAG

Prävention & Präzisionsmedizin?

Was ist wirksamer und kostengünstiger bei Darmerkrankungen

Wie können “Digital Health” Maßnahmen und künstliche Intelligenz unterstützen?

50% aller Krebsleiden können durch gesunden Lebensstil verhindert werden.

Prävention oder Präzisionsmedizin – Ist es effektiver weniger Krankheitsfälle zu behandeln oder die steigende Zahl Betroffener mit personalisierter Medizin zu therapieren?

Fakt ist, dass wir weltweit und auch in Deutschland eine dramatisch steigende Anzahl an chronischen Volkskrankheiten und Darmerkrankungen haben. Ca 40% aller Krebstoten sind auf Darmkrebs zurückzuführen. Bis 2040 wird sich allein in Deutschland die Zahl der Darmkrebstodesfälle noch einmal um ca 40% steigern 1.

Stand heute kann uns die personalisierte Medizin noch nicht effizient beantworten welches Medikament bei einem bestimmten Patienten am besten wirkt: von den derzeit 10 finanziell erfolgreichsten neuen medikamentösen Therapien müssen bis zu 25 Patienten behandelt werden damit es einem davon etwas besser geht 2. Der fehlende Behandlungserfolg kommt mit Nebenwirkungen einher, die die Lebensqualität für den Patienten noch weiter senken und gleichzeitig massive Kosten für das gesamte System und den Patienten verursachen.

Es ist Zeit für einen Paradigmenwechsel im Gesundheitswesen: wir brauchen noch viel mehr Fokus auf Prävention statt nur auf Präzision.

Denn auch mit personalisierter Medizin und noch präziserer Diagnostik werden wir nicht die eigentlichen Ursachen der Epidemie an chronischen (Darm-) Erkrankungen in unserer Gesellschaft beheben und damit nicht der steigenden Inzidenz entgegenwirken.

Die besten Präventionsstrategien gegen Darmprobleme und chronische Volkskrankheiten sind kostengünstig, nebenwirkungsfrei & hochwirksam.

Die Medizin der Zukunft, die der stark ansteigenden Zahl chronischer Krankheiten wirksam entgegen steuern kann, ist eine „Cluster-Medizin“ in der interdisziplinär und transparent alle Bereiche der Medizin intelligent unter Berücksichtigung neuester medizinischer Erkenntnisse und technologischer Fortschritte zusammenarbeiten um den Menschen als „Ganzes“ zu erfassen und nicht nur seine isolierten Symptome.

Wie können „Digital Health“-Maßnahmen und künstliche Intelligenz Prävention und personalisierte Medizin verknüpfen und uns unterstützen im Kampf gegen chronische Darmerkrankungen?

Eine Bestandsaufnahme der aktuellen wissenschaftlichen Evidenz gibt Antworten.

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