VORTRAG

Darmkrebs: Risikofaktor Ernährung & effektive Prävention

Evidenzbasiert vorbeugen

Nahezu 80% aller Darmkrebserkrankungen sind vermeidbar durch einen gesunden Lebensstil.  

Die Welt beobachtet eine stetig steigende Darmkrebsfälle vor allem in den westlichen Ländern. Die aktuelle Prognose des IARC (internationale Agentur für Krebsforschung)  für die nächsten 15 Jahren bis 2035 ist eine dramatische Zunahme der Krebspatienten um 60% auf 2,2 Millionen Fälle weltweit, selbst relativiert auf das Bevölkerungswachstum unserer Erde. 

Besonders schockierend ist dabei, dass mittlerweile auch immer mehr jüngere Menschen unter 50 Jahren Tumore im Darm bekommen.

 

Nahezu 80% aller Darmkrebsfälle sind vermeidbar.

Über 50% der Krebsfälle gehen dabei allein auf das Konto von Ernährung: ein hoher Anteil industriell verarbeiteter Lebensmittel, Alkohol und Produkte tierischen Ursprungs zu Lasten von krebs-vorbeugenden pflanzlich basierten Lebensmitteln sind die Hauptverantwortlichen.

Insbesondere tierische Eiweiße und gesättigte Fette verursachen eine toxische Milieu-Änderung im Darm und verändern die Funktion des Darm-Mikrobioms zu unserem gesundheitlichen Nachteil: ein idealer Nährboden für die Entstehung chronischer (subklinischer) Entzündungen, Mutationen und schließlich Darmkrebs.  

Im krassen Kontrast stehen dazu einige Länder und geografische Zonen auf unserer Welt, in denen es anders aussieht: Das Krebsrisiko in Afrika ist fast 20x geringer als in Europa oder Amerika. Dies wurde bereits in den 1970er Jahren von “Fibre Man” Dr. Burkitt auf seinen Afrika Reisen beobachtet: Darmkrebs und Verdauungsstörungen waren praktisch nicht existent unter den Menschen.

Was genau machen diese Bevölkerungen anders? Welche Risikofaktoren insbesondere aus unserer heutigen Ernährung und in industriellen Lebensmitteln steuern so maßgeblich die Darmkrebs-Entstehung? Welche Rolle spielt das Darm-Mikrobiom und was genau können wir tun um Darmkrebs wirksam zu verhindern? 

Aktuelle Studienlage zu Darmkrebs, Risikofaktoren, Präventionsmaßnahmen, Mikrobiom und Ernährungswissenschaft.

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