VORTRAG

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen – Morbus Crohn & Colitis Ulcerosa

Evidenzbasiert behandeln & vorbeugen

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) sind seit Beginn des 21. Jahrhundert zur westlichen Epidemie geworden und nehmen seit einigen wenigen Jahren auch in Schwellenländern mit zunehmend westlichem Lebensstil zu. Dennoch gibt es auch heute noch bedeutende, geographische Unterschiede in der Inzidenz vor allem im Vergleich zu ländlichen Bevölkerungen und indigenen Stämmen. Welche Risikofaktoren begünstigen die Epidemie an chronisch-entzündlichen Erkrankungen im Darm so signifikant und was ist evidenzbasiert wirksam damit Menschen ihr Risiko bedeutend minimieren können?

Betroffene von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen können mit der richtigen Ernährungsstrategie auch nach 3 Jahren noch zu über 90% in Remission leben - das schafft bisher kein Medikament

CED sind nicht heilbar und stellen eine große Bürde für die Betroffenen und für die Gesundheitssysteme dar. Von größter Wichtigkeit ist es daher flächendeckend über die bisher erforschten Risikofaktoren wissenschaftlich basiert aufzuklären. 

Welche Faktoren triggern einen entzündlichen Schub bei Colitis Ulcerosa und Morbus Crohn? Wie lässt sich ein Betroffener möglichst lange in Remission halten und ihm der nächste leidvollen Schub zu ersparen – idealerweise mit so wenig Medikation wie möglich?

Die derzeitige medikamentöse Ansatz erzeugt bereits nach 1 Jahr eine durchschnittliche Rückfallquote von 16% – 41% bei Betroffenen (16%: Medikation regelmäßig genommen. 41%: nicht adhärente Patienten) – ganz zu schweigen von medikamentösen Nebenwirkungen, verminderter Lebensqualität und den unglaublichen Kosten für Patienten und das Gesundheitssystem. Welche evidenzbasierte Strategie verfolgen beispielsweise hingegen Studien, die nach 3 Jahren > 90% der Patienten in Remission halten können, OHNE Medikamente? 

 

Ernährung spielt bislang eine völlig unterschätzte und untergeordnete Rolle in ärztlichen Leitlinien, doch die Evidenz sogar für therapeutische Zwecke ist vorhanden – Was hilft evidenzbasiert wirklich sowohl therapeutisch und auch präventiv bei möglichst wenig Nebenwirkungen, sowohl für Gesundheit als auch den Geldbeutel? 

Die aktuellste, wissenschaftliche Studienlage zur Wirksamkeit von Medikamenten, Probiotika, Ernährung und multidisziplinären Ansätzen, die unter auch die Rolle des Mikrobioms und der Darm-Hirn-Verbindung mit einbeziehen.

Der aktuelle Stand der Forschung zu therapeutischen Maßnahmen & Prävention.

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